Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

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Gelsenkirchen, 27.06.2018

19 Shuttlebus-Linien und mehr Zugfahrten auf den Bahn-Linien zur Nacht der Industriekultur

VRR verstärkt Fahrten zur ExtraSchicht

Wenn am kommenden Samstag wieder die Nacht der Industriekultur startet, sorgt auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gemeinsam mit 16 kommunalen Verkehrsunternehmen und den Eisenbahnverkehrsunternehmen dafür, dass die Besucher reibungslos von Spielort zu Spielort kommen. Eigens zur ExtraSchicht verkehren 19 spezielle Shuttlebus-Linien und die Taktung und Kapazität auf einzelnen SPNV-Linien wird noch einmal erhöht.

Über 160 Busse der kommunalen Verkehrsunternehmen im VRR sind im Einsatz, um die 50 Spielorte der ExtraSchicht anzubinden. Die meisten Linien verkehren hierbei bis in den frühen Morgen im 15-Minuten-Takt. Darunter sind auch einige ganz besondere Fahrzeuge: In Dortmund unterstützt beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft Nahverkehr Dortmund e.V. mit historischen Fahrzeugen aus der Zeit der Großindustrie den dortigen Shuttleverkehr. Und auch auf der Schiene finden zwischen Bochum, Hattingen und Witten Fahrten mit historischen Fahrzeugen statt.

Rückgrat des Mobilitätskonzeptes ist ein verstärktes SPNV-Angebot

Um den Besuchern auf der Hauptachse zwischen Duisburg und Dortmund eine überregionale Verbindung zu ermöglichen, wird der 30-Minuten-Takt auf der S 1 bis circa 3:30 Uhr am Sonntagmorgen verlängert.

Aufgrund von Gleisarbeiten der Deutschen Bahn im Bereich Essen-Altenessen am Abend der ExtraSchicht entfällt die Direktverbindung zwischen Oberhausen Hbf und Gelsenkirchen Hbf. Damit die Besucher dennoch zwischen den beliebten Spielorten beider Städte ohne große Umwege pendeln können, hat der VRR die Kapazitäten des Schienenersatzverkehrs auf dieser Strecke sowie der Regionalexpress-Linien RE 2 und RE 42 zwischen Duisburg Hbf und Gelsenkirchen Hbf deutlich erhöht. Als Zubringer zu den beiden DB-Linien dient die S 3, die halbstündig bis circa 3:30 Uhr am Sonntagmorgen zwischen Oberhausen Hbf und Bochum-Dahlhausen verkehrt.

Da die zusätzlichen Verkehrsleistungen erst sehr kurzfristig realisiert werden konnten, sind diese leider nur mit ihren Soll-Abfahrtszeiten in der Auskunft des VRR hinterlegt. Es können sich Abweichungen bei der Abfahrt und der Ankunft ergeben, die im Minutenbereich liegen. Der VRR bittet die Fahrgäste, sich über die VRR-App oder unter http://www.vrr.de/de/service/aktuelles/archiv/01301/index.html zu informieren.

„Wir freuen uns, dass unsere Partner Regiobahn, Abellio und TRI sich kurzfristig bereit erklärt haben, die Zusatzfahrten auf den S-Bahn-Linien zu übernehmen, die eigentlich die DB hätte fahren müssen. Zudem profitieren die Besucher der ExtraSchicht von zusätzlichen Zugfahrten im gesamten Verbundgebiet des VRR, die wir seit Dezember 2017 anbieten“, sagt Martin Husmann, Vorstandssprecher des VRR. Der VRR hat Ende des vergangenen Jahres im Bereich der S-Bahn-, RE- und RB-Verkehre seine Leistungen im Spätverkehr ausgeweitet – an Wochenenden teilweise bis deutlich nach Mitternacht.

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