Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

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Gelsenkirchen, 23.11.2017

Land fördert alternative Antriebe im ÖPNV

Weitere Investitionen im Nahverkehr im VRR-Verbundraum

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat in dieser Woche einen Bewilligungsbescheid für die Beschaffung von zehn elektrisch angetriebenen Linienbussen an die Rheinbahn AG übergeben, die vom Land NRW gefördert werden. Mit dem Bewilligungsbescheid fördert das Land neben der Anschaffung der Fahrzeuge auch die für den Betrieb benötigte Ladeinfrastruktur und die spezielle Werkstatteinrichtung für die Elektrobusse.

Zukünftig befördert das Düsseldorfer Verkehrsunternehmen seine Fahrgäste noch klimaschonender, leiser und komfortabler. Mit den zusätzlichen Elektrobussen können zwei innerstädtische Buslinien in Düsseldorf vollständig von Diesel auf einen reinen Elektrobetrieb umgestellt werden. Aufgeladen werden die Busse – die in punkto Kapazität und Barrierefreiheit den herkömmlichen Dieselbussen entsprechen – über Nacht im Betriebshof der Rheinbahn.

Im Rahmen eines speziellen Programms, das Investitionen in batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Antriebsformen im ÖPNV fördert, werden 60 Prozent der Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Dieselbus durch das Ministerium für Verkehr des Landes NRW finanziert.

"Ein wesentlicher Punkt des Maßnahmenbündels zur Verbesserung der Luft in unseren Städten ist die Umrüstung des öffentlichen Personennahverkehrs“, sagte Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. „Es freut mich, dass die Rheinbahn AG von unserem Förderangebot Gebrauch macht. Durch die Umstellung der beiden Linien auf emissionsärmere Antriebe werden in Düsseldorf Verbesserungen erzielt."

„Mit der Förderung leisten das Land NRW und der VRR einmal mehr einen wichtigen Beitrag, um energieeffiziente Antriebssysteme alltags- und linientauglich zu machen und diese langfristig im Verbundraum zu etablieren“, sagt Martin Husmann, Vorstandssprecher des VRR.

Aus dem Landesprogramm wurden im Laufe des Jahres 2017 bereits insgesamt 20 batterieelektrische Busse bewilligt. Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen 14,9 Mio. Euro von denen 6,7 Mio. Euro durch Zuwendungen des Landes finanziert werden. Neben den Fahrzeugen werden zum Teil auch Lade- und Werkstatteinrichtungen finanziert. Im Einzelnen beschafft die Rheinbahn AG zehn, die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH vier und die STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH drei elektrische Standardlinienbusse. Die Stadtwerke Neuss GmbH beschaffen zudem drei Gelenklinienbusse, die ebenfalls elektrisch betrieben sind.

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