Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

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Gelsenkirchen, 23.10.2017

VRR bewilligt die erste Maßnahme zum Vorlaufbetrieb der neuen RRX-Fahrzeuge

Bahnsteigverlängerung am Hauptbahnhof Mönchengladbach

Der für den Vorlaufbetrieb mit RRX-Fahrzeugen wichtige Hauptbahnhof in Mönchengladbach wird im kommenden Jahr als einer der ersten angegangen. Dazu wurde vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ein Zuwendungsbescheid in Höhe von 446.400 Euro unterzeichnet und an die DB Station & Service AG übergeben. Diese wird die Bahnsteige drei und vier am Hauptbahnhof Mönchengladbach für den Vorlaufbetrieb der neuen RRX-Züge auf 220 Meter verlängern.

Auf der Strecke der Linie RE 4 von Aachen über Mönchgladbach, Düsseldorf, Wuppertal und Hagen nach Dortmund werden die RRX-Fahrzeuge im Rahmen des Vorlaufbetriebs ab Dezember 2020 in Betrieb gehen. Damit die RRX-Fahrzeuge an den Stationen entlang der Strecke halten können, ist der Ausbau der vorhandenen Infrastruktur für die Länge und Höhe der neuen Fahrzeuge erforderlich. Die Anpassung an den „RRX-Standard“ in Mönchengladbach wird durch das Land Nordrhein-Westfalen finanziert.

„Wir müssen den Regionalverkehr im bevölkerungsreichsten Bundesland attraktiver machen“, sagte Hendrik Wüst, Verkehrsminister von NRW. „Dabei spielen Bahnhöfe natürlich eine besondere Rolle: Sie sollten modern, barrierefrei und gepflegt sein – ein Ort zum Wohlfühlen eben. Mönchengladbach wird gleichzeitig für den Vorlaufbetrieb des RRX tauglich gemacht – da ist das Geld doch gut investiert.“

Viele Stationen für den Vorlaufbetrieb sind dafür auf eine Bahnsteignutzlänge von 215 Metern und eine Höhe von 76 cm zu bringen. Im Zuge des Ausbaus werden an der Station Mönchengladbach Hauptbahnhof die Mittelbahnsteige drei (Gleis 4/5) und vier (Gleis 6/7) in südlicher Richtung auf jeweils 220 m verlängert, damit diese künftig von den RRX-Fahrzeugen angefahren werden können. Die Bahnsteighöhe muss in Mönchengladbach am Hauptbahnhof nicht angepasst werden.

Der Bahnsteig vier erhält zusätzlich ein taktiles Leitsystem für Sehbehinderte. Zudem werden im Rahmen dieser Infrastrukturmaßnahme Signale versetzt.

Darüber hinaus wird die Beleuchtungsanlage ergänzt, und die Lautsprecheranlage erweitert. Die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2018 vorgesehen. „Durch diese Maßnahmen schaffen wir es, den Hauptbahnhof Mönchengladbach an die künftigen Anforderungen der modernen RRX-Fahrzeuge anzupassen. Eine einheitliche Bahnsteiglänge und -höhe sichert auch hier einen schnellen Fahrgastwechsel, betriebliche Flexibilität sowie einen barrierefreien Zugang. Neben der Barrierefreiheit erhöhen wir auch die Attraktivität und Aufenthaltsqualität. Der Bahnhof wird so zu einem modernen und leistungsfähigen Bahnhof umgebaut und erweitert“, so Martin Husmann, Vorstandssprecher der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR.

Die Maßnahme ist Bestandteil der Rahmen- und Finanzierungsvereinbarung zum „Ausbau der Stationen auf den Außenästen des Rhein-Ruhr-Express“ (RRX-A), die im Juni 2017 vom Land NRW, von der DB Station & Service AG und von den drei SPNV-Aufgabenträgern (NVR, NWL und VRR) vereinbart wurde.

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